Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

Eckige Augen

Posted in Klassiker, Musik, Web 2.0 by Vera Chimscholli on Dienstag, November 20, 2007

Video killed the radio star„, aber das ist lange her. Und inzwischen gibt es unzählige von ihnen. Gute, schlechte, faszinierende und epochale.

Jede Menge sind hier gesammelt. Alles so schön bunt. Ich kann mich gar nicht entscheiden.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

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Schönheitswettbewerb

Posted in Sprache, Web 2.0, Werbung by Vera Chimscholli on Montag, November 12, 2007

»Ilsebill salzte nach«, das ist er also, der »schönste erste Satz der deutschsprachigen Literatur«. Mir persönlich wäre der ebenfalls von Günter Grass stammende erste Satz »Zugegeben: ich bin Insasse einer Heilanstalt.« näher gewesen; doch sei’s drum.

Wie würde es wohl auf dem Siegerpodest ausschauen, lautete die Aufgabe, den schönsten Satz aus der Werbung zu küren? Das interessiert mich wirklich.

Hätte der Ausspruch »Prickelt länger als man trinkt« gute Chancen, oder gäbe es da ganz andere Favoriten?

Vorschläge, werte Leserschaft?

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

ifrig putzen

Posted in Produkte, Web 2.0, Welt by Vera Chimscholli on Freitag, November 9, 2007

Wie gerne verbindet man doch Nützliches mit Angenehmem.

Da ich in der Mittagspause ohnehin in die City musste, hatte ich einen guten Grund für den kleinen Stop im Shop mit dem großen „T“. Dass dies auf reiner Zufälligkeit beruhte, glaubte ich mir sogar selber. Ach, und siehe da, war doch heute der Tag, an dem das Schweizer Messer 2.0 offiziell in Deutschland vorgestellt wurde, das iPhone.

Und wirklich, auch von Angesicht zu Display hielt es das, was ich mir davon versprochen hatte. Da ich mir aber auch geschworen hatte, keinen Gedanken an den Tausendsassa zu verschwenden, solange die exklusive Allianz mit dem magenten Giganten Bestand haben würde, drückte ich mich an den Regalen entlang und tat leidlich interessiert an den übrigen Kommunikationseinheiten.

Dabei konnte ich den Herrn, der speziell für die individuellen Vorführungen eingekleidet worden war, eingehend beobachten. Er hantierte höchst fingerfertig mit dem Flachling – drehte ihn links herum, drehte ihn rechts herum, fuhr mit dem Finger von oben nach unten übers Display und quer drüber hin. Und immer, wenn er glaubte, niemand sähe zu, wischte er mit dem Gerät ganz intensiv über das ihm speziell für diesen Anlass verpasste Kleidungsstück – ein Sweatshirt, aus extraweicher Baumwolle.

Ich warte dann noch ein bisschen. So wischtig ist es mir dann doch nicht.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

Suspensorium, oder was?

Posted in Kurioses, Sprache, Web 2.0, Wie? by Vera Chimscholli on Donnerstag, November 8, 2007

Beim Überfliegen diverser Seiten im Netz blieb ich unwillkürlich an dieser Anzeige hängen.

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Selbst nach mehrmaligem Lesen wollte mir die Szene auf der Garagenauffahrt aus Garp – und wie er die Welt sah nicht aus dem Kopf gehen. Erst viel später fiel mir die winzig kleine Overline auf, „Schadenfreiheitsrabatt“ – ach so, jetzt ist klar.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

Neuen Job irgendwer?

Posted in Alltag, Kurioses, Web 2.0, Werbung, Wie? by Vera Chimscholli on Montag, Oktober 15, 2007

Ab und zu schaut man ja mal. Was sich so tut und wer gerade sucht. Dabei lässt sich so manches Kleinod finden; wie etwa dieses:

Als Evangelist des Digital Lifestyle sind Sie vollständig in der Welt2.0 angekommen. Sie sind es gewohnt ihre Kreativität in Usability Standards und schöne Worte zu kleiden, Sie beherrschen das Vokabular des Marketingsprechens und wireframen Mashups auf Bierdeckel.

Anforderungen:

  • Hochschulstudium
  • 1-2 Jahre interactive Berufserfahrung (Kreativagentur/Freelance)
  • geschliffene Sprache (Präsentations-, Werbetext)
  • Gefühl für Design
  • analytischer Scharfsinn und Übung darin, Kundenbriefs in zielgruppen-gerechte Kommunikation zu übertragen
  • plattformübergreifendes Denken (Online, Mobile, IPTV, Games, Old Media)
  • präsentationserfahren
  • ad hoc & anhaltend kreativ
  • profunde Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir freuen uns auf deine aussagekräftige Bewerbung.

Will ich für jemanden arbeiten, der sich bereits in einer Anzeige nicht entscheiden kann, ob er mich duzen oder siezen soll (von Groß- und Kleinschreibung mal ganz abgesehen)? Nee, will nicht.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

One track minded

Posted in Kreativität, Web 2.0, Welt by Vera Chimscholli on Freitag, September 21, 2007

Sex sells und inspiriert eben.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

Herzlichen Dank

Posted in Kreativität, Schönes, Web 2.0 by Vera Chimscholli on Donnerstag, September 13, 2007

an Frau Gröner für diesen wunderbaren Vergleich.

Frisch entlacht geht’s nun ans Werk.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

Gespenstisches aus der Amazon(.d)e

Posted in Medien, Musik, W wie Vera, Web 2.0, Wie? by Vera Chimscholli on Montag, August 27, 2007

Neulich habe ich bei amazon nach einer CD gesucht.

Eigentlich ist mir das klassische Schnüffeln in Regalen ja wesentlich lieber, doch scheint mein Geschmack inzwischen so daneben der Spur zu sein, dass ich grundsätzlich keine CD, die ich suche, beim Händler direkt finde. Also bestellt er sie.

Da kommt mit Hin- und Rückweg mal zwei natürlich einiges zusammen, und so muss nicht selten das Schöne des Haptischen hinterm Praktischen zurückstehen, und ich mache die Bestellung direkt über einen Internetversender. Neue Welt halt. Ob schön, das sei mal dahingestellt.

Gesucht habe ich nach dem aktuellen Album von Tim Rodig, einem deutschen Saxophonisten aus Hamburg. Nachdem ich seinen Namen in das Suchfeld eingetragen hatte – genau so, wie er jetzt da oben steht – erhielt ich folgendes Ergebnis

amazon.jpg

Hm, ein Name, zwei Ergebnisse, die aber so nicht viel miteinander gemein zu haben scheinen.

Zwar ist mir Ulita Knaus als deutsche Jazzstimme durchaus bekannt; das erklärt jedoch nicht, was amazon dazu bewogen haben mag, sie mit aufzuführen.
Vielleicht aber der Umstand, dass sie mit Tim Rodig verheiratet ist. Kann das sein? Wohl eher nicht. Das würde ja bedeuten, immer eine aktualisierte Liste der neusten, respektive verflossenen Partnern um die Ohren geschlagen zu bekommen; etwa bei Nicole Kidman auch den Gnom Cruise, oh, das wäre ja …

Nein, so kann das nicht sein. Etwas anderes muss dahinter stecken. Mir kam die Idee, den Grund bereits zu kennen. Seit dem vergangenen Sonntag. Da habe ich nämlich auf Nordwestradio einer ganzen Sendung über das Ehepaar Rodig/Knaus gelauscht, in deren Verlauf die aktuellen Alben der beiden vorgestellt wurden. Alles sehr interessant, gut gemacht, perfekt zusammengestellt mit Ausschnitten anderer Künstler, und eben derart überzeugend, dass ich mich bewegen ließ, mir die CD zuzulegen. Aber woher weiß Amazon das? Oder bin ich jetzt völlig hinterm Mond?

Bislang war ich immer davon ausgegangen, bis zum Eintreffen dieser Prognose hätten wir noch Zeit. 2015 war für mich das Stichdatum.

Ich bin vielleicht naiv.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

doof das

Posted in Web 2.0 by Vera Chimscholli on Freitag, August 3, 2007

Gut, es kommt andauernd vor, dass ich Dinge erst mitbekomme, wenn sie eigentlich bereits wieder enttrended sind. Trifft wahrscheinlich auf Stupidedia ebenfalls zu, oder?

Doch für den kleinen Teil Hintermondkinder wie mich: nonsens anyone?

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

Möge die Nacht mit Euch sein

Posted in Film, Klassiker, Kult, Medien, Web 2.0 by Vera Chimscholli on Donnerstag, Juli 19, 2007

Obwohl selbst der hartgesottenste Star Wars Fan da wohl mehr als eine Nacht brauchen dürfte.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli