Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

Heiße Luft

Posted in Alltag, Leben, Missgeschicke, Produkte, W wie Vera by Vera Chimscholli on Freitag, November 30, 2007

Ich hätte es wissen müssen. Schon beim Kauf beschlich mich ein seltsames Gefühl gegenüber dieser Fahrradluftpumpe, und das nur wegen des Produktnamens.

Aber wenn so ein Gerät die Bezeichnung „Joe Blow“ trägt, lässt sich denken, wie sich die Runde der Namensfinder nach der Kundenfreigabe die Schenkel klopfte. Da der Fachverkäufer jedoch das hohe Lied auf diesen Pneubefüller anstimmte, folgte ich seinem Rat und ihm zur Kasse, um anschließend das Teil mein Eigen zu nennen.

Vorhin nun musste „Joe Blow“ ran. Da mein Heck etwas flach der Hinterreifen meines Rades ein wenig luftlos zu sein schien, bemühte ich die Neuerwerbung. Sie sollte zeigen, was sie kann.

Tatsächlich machte „Joe Blow“ seinen Job wie keiner seiner Pumpenkollegen zuvor. Dies wiederum begeisterte mich derartig, dass ich nicht aufhören konnte; schließlich ging alles so leicht. Auf dem Höhepunkt schließlich platzte das Gummi; der Schlauch des Hinterrades ging in Fetzen.

Fazit: „Joe Blow“ taugt wirklich was. Man sollte nur früh genug aufhören.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

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7 Antworten

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  1. eigenart said, on Freitag, November 30, 2007 at 18:09

    „verblasen“ bezeichnet ja am Bodensee sowohl den Zustand völliger Verpeiltheit bzw. Trunkenheit als auch die komplette Zerstörung eines Gegenstandes (mit Knall) – zum Beispiel bei einer Explosion – weil es kleinste Kleinstteilchen in alle Himmelsrichtungen verbläst.

  2. Vera Chimscholli said, on Freitag, November 30, 2007 at 18:14

    Erkältete Flötisten kennen diese komplette Zerstörung (eines Musikstücks) auch.

  3. eigenart said, on Freitag, November 30, 2007 at 18:27

    Da lassen sich so tolle Sätze aus dem Zusammenhang reißen – Ihr Fazit gehört da z.B. dazu.

    Oder ein alemannischer Flötist könnte sagen: „Und als ich niesen musste, hat’s mir komplett die Flöte verblasen.“

    Vor allem muss ich jetzt die ganze Zeit wieder an das hier denken…

  4. Vera Chimscholli said, on Freitag, November 30, 2007 at 18:36

    Naja, so war’s auch gedacht. Eben „heiße Luft“.

    Hol Zwick, Ede: Schöner Link.

  5. Ninifaye said, on Montag, Dezember 3, 2007 at 11:14

    Vor allem: Wie viel Powerhaben Sie denn in den Oberarmen? Meine Fahrrad-Reifen bleiben regelmäßig unaufgepumpt, weil mir beim letzten Pump-Drittel die Kraft ausgeht…

  6. Vera Chimscholli said, on Montag, Dezember 3, 2007 at 11:25

    Genau das macht diese Pumpe ja so besonders und führte letztlich dazu, dass der Schlauch platzte. Die Anstrengung wurde nicht größer, auch beim letzten Drittel nicht. Und dann eben … Peng.

  7. Ninifaye said, on Montag, Dezember 3, 2007 at 13:03

    Sie sollten sich das als Superkraft eintragen lassen. Dass es an der Pumpe liegt, muss ja keiner wissen…


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