Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

Heute mit Blatt und Bleistift

Posted in W wie Vera, Werkzeug, Wie? by Vera Chimscholli on Donnerstag, Februar 1, 2007

Ich weiß, dass ich manchmal etwas verdreht wirke und es womöglich sogar bin. Doch wenn es die Gegenstände des alltäglichen Lebens einem schon vorhalten, ist das hart.

Mein Laptop hat sich kurzerhand entschlossen, dass es vom heutigen Tage an anders herum funktioniert. Dazu bedient es sich lediglich zweier Tasten. Das reicht schon. Die beiden sind die Num-Lock und die Cap-Lock Taste (die heißen wirklich so, wie ich vorhin erfahren durfte). Erstere schaltet man ein, um die Nummernfelder auf der Tastatur zu nutzen, und die andere, um Versalien zu schreiben. So weit klar.

Blöd ist, wenn sich dieses Frühstücksbrettchen plötzlich entschließt, den ganzen Vorgang umzukehren, so dass kleine Buchstaben nur noch mit aktivierter Cap-Lock Taste geschrieben werden können und das Ausschalten der Num-Lock Taste zum bloßen Zahlenschreiben führt.

Komplett wird die Konfusion aber, wenn alles ohne erkennbares Muster mal so und mal so ist; begleitet von einem steten Kammerflimmern der jeweiligen LEDs.

Wenn dann noch der Kompetenzträger am Ende der Support-Hotline zu einem Handgriff rät, mit dem man bereits fünfmal gescheitert ist – das also der Beweggrund für den Anruf war – ansonsten aber nur den Weg zum Fachhändler als Option der Stunde sieht, ziehen allmählich grüblerische Wolken auf.

Die bringt der Fachhändler mit zwei Wörtern dann vollends zum abregnen. „Zwei Wochen“, meint er, wird es bestimmt dauern, bis er weiß, was es ist. Und jetzt stehe ich da, wie ein begossenes Hündchen, ohne Spielzeug.

Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

2 Antworten

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  1. Ulli Kiebitz said, on Freitag, Februar 2, 2007 at 10:50

    Poverina! Doch hätte das nicht Quelle eines neuen Ergusses experimenteller Lyrik sein können?

    Zwei Wochen. Da hilft kein Fön mehr. Ich wünsche gutes Durchhalten!

  2. […] es gehen. Und weil sich mein Frühstücksbrettchen in die Hände eines hoffentlich kundigen EDVlers verabschiedet hatte, war es diesmal nichts mit Arbeiten während der Fahrt. Dafür gab es dösen, lesen, lauschen […]


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