Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

Das ist schon dreist.

Posted in Werbung by Vera Chimscholli on Montag, November 6, 2006

Im Jahr 2000 erfuhren wir von Mel Gibson und Helen Hunt, „Was Frauen wollen„.
In dieser Komödie spielen sie zwei Werber, die gezwungenermaßen gemeinsam eine erfolgreiche Idee für den Kunden Nike erarbeiten. Den Rest an Erklärung spare ich mir, da der Film hinlänglich bekannt sein dürfte.
Die Idee tragende Line, mit der man den Kunden letztlich gewinnt, lautet „No games. Just sports!“ So weit, so klar.

Jetzt gibt es eine neue Aktion von Ferrero. Nach dem ewig jungen Sammel-Prinzip. Wer möglichst viele Packungspunkte hortet, erhält dafür eine Sportprämie von adidas. Und hier schließt sich der Kreis nach Hollywood. Das Motto dieser Aktion lautet nicht etwa Sports-Collection oder ähnlich, sondern ganz nach dem durchs Zelluloid geadelten Konkurrentenvorbild „Just sports!“ Warum auch nicht? Merkt ja wahrscheinlich eh keiner.
Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

3 Antworten

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  1. eigenart said, on Montag, November 6, 2006 at 11:34

    Ich hätte es zumindest nicht gemerkt. Ich kenne den Film nicht.

    Was mich im Hinblick auf den Titel eigentlich viel mehr interessieren würde: Was wollen sie denn?

    Oder bietet der Film keine Lösung? Sonst müsste sich doch seit 2000 was geändert haben…
    Oder liegt es daran, dass Männer diesen Film nicht anschauen?

  2. Frank Müller said, on Montag, November 6, 2006 at 11:49

    Also, ich finde »just sports« nicht sooo bemerkenswert/einzigartig, dass das jetzt unbedingt abgekupfert sein muss. Vielleicht ist es ja wirklich eine Koinzidenz. Da scheinen mir einige Beispiele auf http://coloribus.com/ deutlich bedenklicher.

  3. verachimscholli said, on Montag, November 6, 2006 at 12:20

    @ eigenart
    Sie sind beileibe nicht das einzige männliche Wesen, dem der Film nichts sagt. Das mag an Helen Hunt liegen, die darin wenig überzeugen konnte. Aber keine Angst, eine Bildungslücke wird dadurch nicht zurückbleiben – zumal der Film in der Tat die Lösung, nach der sie fragten, vorenthält.

    @ Frank
    Die wunderbare Ideengleichheit kennen wir alle. Immer wieder zu sehen und viel zu oft gerne genommen.
    Hier aber kommt sie aus einer Fiktion und wurde dort mit dem unmittelbaren Konkurrenten verbunden.
    Vor allem aber wird im Film lang und breit über „just sports“ psychologisiert. All diese Gedankengebäude, Bilder, Emotionen etc. werden gleich mit genutzt. Das ist schon nicht ohne.


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