Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

Augen auf und arrrghh.

Posted in W wie Vera by Vera Chimscholli on Mittwoch, Oktober 4, 2006

Das dauert nicht lange“, meinte die Sprechstundenhilfe der Augenärztin zu mir, „Nach etwa zwei Stunden ist alles wieder normal.“ Von wegen. Seit vier Stunden warte ich nun darauf, dass die zwei Stunden endlich vorüber sind. Und? Nix is!
Zur Erklärung: Heute morgen wurden mir Tropfen in die Augen geträufelt, damit die Pupillen für die Untersuchung auch schön weit sind. Ihr kennt das sicher. Nun schaue ich nicht nur aus, wie eine Zoll-Schäferhündin nach erfolgreichem Einsatz, sondern sehe alles durch einen elenden David Hamilton Filter. Der Schleier hebt sich einfach nicht. Um das Beste daraus zu machen, gehe ich jetzt eben ein wenig Azubis gucken. So gut sehen die doch nie wieder aus.
Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli

8 Antworten

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  1. eigenart said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 16:00

    Bei mir hält das definitiv immer einen kompletten Tag an. Trotzdem hatte ich letztes Mal versucht, danach zur Arbeit zu gehen. Als mich dann aber beim Korrekturlesen das Papier so sehr blendete, dass ich selbst mit zusammengekniffenen Augen nichts sehen konnte, hatte ich ein Einsehen…

    Allerdings sehen ja Augen, die scheinbar nur aus Pupille und Eyeweiß bestehen, sehr stylisch aus…

  2. verachimscholli said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 16:13

    Da haben Sie wohl recht, werter Herr eigenart. Wurde auch schon mehrfach darauf hingewiesen, dass es ja soooo stylisch ist. Darauf würde ich allerdings gerne pfeifen, wenn ich dafür wieder ohne Sonnebrille auf meinen Monitor gucken könnte.

    „Versucht, danach zur Arbeit zu gehen“ und „ein Einsehen“? Jetzt sagen Sie nicht, Sie sind früher nach Hause!

  3. eigenart said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 16:38

    Gut, dann sag ich’s eben nicht…

  4. verachimscholli said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 17:08

    Haben Sie ein Glück, dass Sie schweigen können. Sonst hätte noch einer Weicheye gesagt.

  5. eigenart said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 17:20

    Sie mit ihren Kalauern – passen Sie nur auf, dass das mal nicht ins Auge geht!

  6. Walter Friedkin said, on Mittwoch, Oktober 4, 2006 at 20:40

    ‚Der Detektiv ist einer, der beobachtet, der horcht, der sich durch diesen Morast von Dingen und Ereignissen bewegt auf der Suche nach dem Gedanken, der Idee, die alles zusammenfaßt und allem einen Sinn gibt. Tatsächlich sind der Schriftsteller und der Detektiv austauschbar. Der Leser sieht die Welt mit dem Auge des Detektivs und erlebt das Wuchern ihrer Einzelheiten wie zum erstenmal. Er ist für die Dinge um ihn her wach geworden, so als könnten sie zu ihm sprechen, als könnten sie, wegen der Aufmerksamkeit, die er ihnenn n widmet, beginnen, eine andere Bedeutung zu haben als die bloße Tatsache ihrer Existenz. Der Privatdetektiv, „private eye“, das „private Auge“. Der Ausdruck hatte für Quinn eine dreifache Bedeutung. Da war nicht nur ein „i“, wie in „ermitteln“, da war das „I“ als Großbuchstabe, der winzige Lebenskeim, im Leb des atmenden Ichs verborgen. Zugleich war es auch das physische Auge des Schrifstellers, das Auge des Mannes, der aus sich selbst hinaussieht in die Welt und fordert, daß sich ihm die Welt enthüllt. Seit fünf Jahren lebte Quinn nun im Banne dieses Wortspiels.‘

    aus Paul Auster: Stadt aus Glas. Schlecht übersetzt von Joachim A. Frank. Hamburg: Rowohlt 1989. Seiten 15f. (http://www.amazon.de/gp/explorer/349912548X/2/ref=pd_lpo_ase/303-1757525-5019419?)

  7. verachimscholli said, on Donnerstag, Oktober 5, 2006 at 08:26

    @ eigenart
    Nun, im Gegensatz zu Ihnen bin ich keine glückliche Inhaberin einer Flatrate, sondern muss immer bis zum Beginn eines neuen Monats warten. Außerdem haben Sie angefangen. So.

  8. Das ging ins Auge « der|die|das TextBlog said, on Mittwoch, Oktober 18, 2006 at 12:15

    […] Trotz ihrer ganzen unangenehmen Seiten, könnten sich meine Besuche beim Augenarzt vielleicht einmal bezahlt machen. Und wenn es nur darum geht, solcherlei Malheure mit fremdem Eigentum zu vermeiden. Bis dann dann Eure Vera Chimscholli […]


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