Vera Chimscholli ihr sein TextBlog

So viele Tränen und kein Knopfloch

Posted in Werbung by Vera Chimscholli on Donnerstag, September 28, 2006

Nichts ist gemeiner als Abschied. Aber was sagt man zu jemandem, der über vierzig Jahren in ein und derselben Agentur war? »Selber schuld« will ich jetzt aus keiner Ecke hören. Ich meine das durchaus ernst. Was da für ein Werberwissen in Pension geht, ist immens. Natürlich kam auch das im Laufe der Jahre in die Jahre, und ich erinnere mich nur ungern an stundenlange Konzeptdiskussionen, die einzig und allein nötig wurden, weil der Schritt in die Gegenwart an einigen Stellen nur widerwillig vollzogen wurde. Dennoch werde ich es vermissen, das Granteln hinter vorgehaltener Hand, den Rotstift, die scharrenden Füße unterm und die Faust auf dem Tisch.
Bis dann dann
Deine Vera Chimscholli

7 Antworten

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  1. Weltregierung said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 15:43

    Huuch. War auch grad beim Abschied.

    …dann sitzenmer am Ende in der gleichen Agentur??

    – Grinsregierung.

  2. verachimscholli said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 15:45

    Na, das wäre doch was. Glaube ich aber nicht. Doch egal, wo man sitzt, traurig ist’s immer, oder?

  3. Epikuräer said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 15:59

    Auf dass das Glück wieder Ihren Weg streift, Werteste:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Gl%C3%BCcks#Epikur

  4. verachimscholli said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 16:05

    Da steht „bedingungslose Hingabe an die Lust“; und Sie meinen wirklich, derartige Dinge könnten helfen?

  5. O said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 16:38

    Im Anschluss an die Freude, ein Semikolon im Internet zu sehen, kann ich Ihre Frage nur bejahen, Werteste. Ansonsten: vielleicht das Folgende. Wenn’s Ihnen auch keine Freude macht, so treibt es doch die Statistik nach oben: Leopold von Sacher.Masoch – Venus im Pelz http://www.farid-hajji.net/nc/books/de/Sacher-Masoch_Leopold_Von/vp-all.html

  6. eigenart said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 16:44

    Da steht:
    „Glück ist für Epikur viel eher ein Freisein von Unlust als eine bedingungslose Hingabe an die Lust“.

    Ich hatte schon kurz an Epikur gezweifelt…

  7. verachimscholli said, on Donnerstag, September 28, 2006 at 16:51

    O? – wie schön.
    Jeder wohlmeinend witzige Smiley zwingert Ihnen doch mit einem Semikolon entgegen.
    Kann es sein, dass Sie leicht zufrieden zu stellen sind? Oder, beantworten Sie mir diese Frage besser nicht. Es reicht schon, in welchem Maße die „Statistik“, von mir ungewollt und durch Unkenntnis, in die Höhe getrieben wurde.


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