Pandas Schüler sie sind
Das Auf und Nieder der Temperaturen in den vergangenen Tagen trieb mich während der letzten Woche noch vor den offenen Kamin und an diesem Wochenende an den Baggersee, da die Schwüle ohne Abkühlung nicht zu ertragen war.
Perfide am Regen im Sommer ist ja, man ärgert sich immer doppelt über ihn – einmal, wenn er sich vom Himmel fallend auf alles, aber vornehmlich auf unser Gemüt legt, und dann, wenn ihn die Sonne als träge Schwaden wieder aus der Erde zieht. Ein laues Lüftchen am See macht dies wenigstens einigermaßen erträglich.
Dass man dabei zwar Abkühlung, jedoch nur sehr wenig Ruhe findet, versteht sich leider fast von selbst. Und so brachte ich zunächst viel Zeit mit der Suche nach einem freien Plätzchen zu. Schließlich fand ich es unweit einer kleinen Familie. Nachdem ich Handtuch, Hut und Hautcreme platziert, zurechtgerückt und verschmiert hatte, blickte ich mich um.
Familiens Jüngster positionierte sich gerade im Schneidersitz. Er hob die Arme, schloss Daumen und Zeigefinger beider Hände zu einem Kreis und drückte die Augen zu: »Guck mal, Mama, ich mache Yoda.«
Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli
“Tief durchatmen du musst.”
Luur ens, de kölsche jung is och ens widder he.
Durchatmen ähnelt momentan eher der Schnappatmung.
Auf alemannisch:
“Lueg au, de sell vu Kölle isch au emol wirre hie.”
ach nee, “hie” heißt ja “kaputt” … dann eben “do”.