Wie manch einer hierher gelangt
Der Blick auf die Statistiken dieses Blogs erstaunt mich immer wieder. Vor allem, wenn ich mir anschaue, über welche Suchbegriffe Besucher hierher gelangen, bin ich hin und weg. Doch nicht etwa, weil es mich freuen würde, dass sie hier das finden, was sie suchen, sondern weil ich einfach nicht begreife, wie Menschen Suchmaschinen nutzen und dann auch noch glauben, sie würden ein valides Ergebnis erhalten.
Jüngstes Beispiel: »wie heißt der film mit dem pelzigen ding?«
Und ich Naivchen wehre mich immer gegen den Standardsatz von Marketingleitern, »Unsere Kunden sind dumm.« Tse, tse, tse.
Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli
Au contraire. Genau SO sollte das Web funktionieren. Ich muss mir doch nicht überlegen, wie ich eine Fragestellung formuliere, damit dieses Textkonvolut WWW mir ein “valides” Ergebnis liefert. Stattdessen sollen doch bitte die immensen Rechenkräfte des zusammengeschalteten Netzes sich anstrengen, meine vielleicht unvollständigen Wissenswünsche zu interpretieren. Sie reagieren auf ein Kind, dass Sie mit der Frage löchert, wer denn nachts die Löcher in den Himmel gepiekt hat, auch nicht mit der Zurechtweisung, es solle die Frage nach Gott oder dem fliegenden Spaghetti-Monster nach scholastischer Manier stellen. Siehe auch hier http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web und und hier http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Denglish-books&field-keywords=semantic+web&x=0&y=0keywords=semantic+web&x=0&y=0. Ob dieser Mensch, der Ihren Auftritt belästigt hat, jetzt das Web semantisch herausgefordert hat, bleibt dahingestellt. Meinen Sie denn, er hat die Antwort auf seine Frage gefunden? Gremlins? Addams Family?
… Lassie?
Mein Tipp: Kung Fu Panda.
Oder Monsters inc.
Warum sonst “halten” sich Kunden Werbeagenturen?