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	<title>Kommentare zu: Wir basteln uns einen Alptraum</title>
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	<description>Alles, was mich nix angeht</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 19:03:50 +0000</pubDate>
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		<title>Von: salamikakao</title>
		<link>http://textblog.wordpress.com/2008/04/08/wir-basteln-uns-einen-alptraum/#comment-5790</link>
		<dc:creator>salamikakao</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 11:07:21 +0000</pubDate>
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		<description>Der erste Satz hört sich fast nach dem Drehbuch für die nächste deutsche Kinokomödie an. Mit Til Schweiger. Und Jürgen Vogel als Handy.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Satz hört sich fast nach dem Drehbuch für die nächste deutsche Kinokomödie an. Mit Til Schweiger. Und Jürgen Vogel als Handy.</p>
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		<title>Von: Vera Chimscholli</title>
		<link>http://textblog.wordpress.com/2008/04/08/wir-basteln-uns-einen-alptraum/#comment-5789</link>
		<dc:creator>Vera Chimscholli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:19:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ja eben.</description>
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		<title>Von: eigenart</title>
		<link>http://textblog.wordpress.com/2008/04/08/wir-basteln-uns-einen-alptraum/#comment-5788</link>
		<dc:creator>eigenart</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 08:13:51 +0000</pubDate>
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		<description>(...) Die letzte Kategorie besteht aus Leuten, die öffentlich zeigen wollen, wie begehrt sie sind, besonders für Beratungen in geschäftlichen Dingen: Die Gespräche die wir in Flughäfen, Restaurants oder Zügen mit anhören müssen, betreffen stets Geldtransaktionen, nicht eingetroffene Lieferungen von Metallprofilen, Zahlungsmahnungen über eine Partie Krawatten und andere Dinge, die in den Vorstellungen des Sprechers sehr nach Rockefeller klingen (...)

(...) Diese Leute wissen nicht, dass Rockefeller kein Mobiltelefon braucht, da er so ein großes und effizientes Sekretariat hat, dass äußerstenfalls, wenn wirklich ein Großvater im Sterben liegt, der Chauffeur kommt und ihm etwas ins Ohr flüstert. (...) 

(...) Wer also das Mobiltelefon als Machtsymbol vorzeigt, erklärt damit in Wirklichkeit allen seine verzweifelte Lage als Subalterner, der gezwungen ist, in Habachtstellung zu gehen, auch wenn er gerade den Beischlaf vollzieht, wann immer ihn der Geschäftsführer anruft, der Tag und Nacht hinter seinen Schuldnern her sein muss, um überleben zu können, der von der Bank sogar noch während der Erstkommunion seiner Tochter wegen  eines ungedeckten Schecks verfolgt wird. Aber die Tatsache, dass er sein Mobiltelefon so prahlerisch benutzt, ist der Beweis dafür, dass er all diese Dinge nicht weiß, und somit die letzte Bestätigung seiner unwiderruflichen sozialen Marginalisierung.
&lt;i&gt;aus: Umberto Eco "Wie man das Mobiltelefon nicht benutzt"&lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>(&#8230 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Die letzte Kategorie besteht aus Leuten, die öffentlich zeigen wollen, wie begehrt sie sind, besonders für Beratungen in geschäftlichen Dingen: Die Gespräche die wir in Flughäfen, Restaurants oder Zügen mit anhören müssen, betreffen stets Geldtransaktionen, nicht eingetroffene Lieferungen von Metallprofilen, Zahlungsmahnungen über eine Partie Krawatten und andere Dinge, die in den Vorstellungen des Sprechers sehr nach Rockefeller klingen (&#8230 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(&#8230 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Diese Leute wissen nicht, dass Rockefeller kein Mobiltelefon braucht, da er so ein großes und effizientes Sekretariat hat, dass äußerstenfalls, wenn wirklich ein Großvater im Sterben liegt, der Chauffeur kommt und ihm etwas ins Ohr flüstert. (&#8230 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>(&#8230 <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> Wer also das Mobiltelefon als Machtsymbol vorzeigt, erklärt damit in Wirklichkeit allen seine verzweifelte Lage als Subalterner, der gezwungen ist, in Habachtstellung zu gehen, auch wenn er gerade den Beischlaf vollzieht, wann immer ihn der Geschäftsführer anruft, der Tag und Nacht hinter seinen Schuldnern her sein muss, um überleben zu können, der von der Bank sogar noch während der Erstkommunion seiner Tochter wegen  eines ungedeckten Schecks verfolgt wird. Aber die Tatsache, dass er sein Mobiltelefon so prahlerisch benutzt, ist der Beweis dafür, dass er all diese Dinge nicht weiß, und somit die letzte Bestätigung seiner unwiderruflichen sozialen Marginalisierung.<br />
<i>aus: Umberto Eco &#8220;Wie man das Mobiltelefon nicht benutzt&#8221;</i></p>
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