Haarig
Nach dem jüngsten Dauerschneefall, der sich wie ein Leichentuch über meinen inneren Kasper gelegt hatte, glaubte ich, es könne nicht mehr schlimmer kommen. Doch dann las ich in der DUMMY Ausgabe 18 folgenden kleinen Artikel:
Wir hatten einen wunderschönen Bungalow auf Sansibar gemietet, direkt am Strand. Der Pool führte sogar direkt ins Haus - das heißt, man konnte vom Wohnzimmer aus hinausschwimmen. Umgekehrt kamen so auch Spinnen ins Haus. Große, pelzige Dinger, über die die Einheimischen lachten. Und so versuchten wir das auch. Eines Nachts kamen wir von einer Party zurück, und als ich im Wohnzimmer Licht machte, lag eine Spinne auf dem Boden, die noch größer war als die bisherigen. Zu groß jedenfalls, um sie zu verscheuchen. Ich klingelte den Hausmeister aus dem Bett, der mit einem Besen kam, um das Tier hinauszubugsieren. Er lächelte - wohl über unsere Angst. Als er die Spinne auf dem Besen hatte und gerade raustragen wollte, fiel sie herunter auf den Kachelboden. Dort platzte ihr riesiger Hinterleib auf, und daraus krabbelten Hunderte von kleinen Spinnen. Es klingt wie ein Horrorfilm, aber es war unser Urlaub.
Mehr Schnee.
Bis dann dann
Eure Vera Chimscholli
Fast so wie eklig wie die Luxusprobleme.
“Und ich wollte doch nur einen Wohnzimmer-Pool…” - könnte der nächste Betroffenheits-Roman werden.
Chique, chique hier im Übrigen.
Perwoll?
Nee, nee, alles Tenside frei hier.
Nur Wurzelbürste, Scheuerlappen, die Kraft der zwei gebrochenen Herzen und eine Prise Frust. Voilà!
Doch freut’s mich sehr, wenn es Ihnen gefällt.
Gebrochene Herzen kittet der Frühling zuverlässig wieder. Spätestens der Sommer. Versprochen.
Ok, Sie meinen “take a break” und dann kitkat.
Oder erst was Süßes. Je nachdem.
Süß alleine bringt’s ja auch nicht. Es sei denn bei Überstunden.
Und selbst da muss es manchmal was Saures sein.
Oder salzig. Wird später ausprobiert.
Durchhalteparole, anyone?
So was wie “Heute ist ein guter Tag zum Werben” hilft vielleicht. Laut genug gebrüllt, beeindruckt es auf jeden Fall den Chef.